Gestern hatte ich mal wieder ein Erlebnis, wo sich die Service-Experten im Grab rum drehen würden. In Kürze: Ich benötigte einen Termin für eine Pritsche, bei der sich die Wegfahrsperre aktivierte. Zwanzig Minuten wurde ich im ganzen Haus dieser Werkstatt hin- und herverbunden, keiner fühlte sich zuständig, keiner hörte mir genau zu, keiner wollte mir schnell helfen. Vorsicht: Kunde droht mit Arbeit!
5 Dinge, die mir aufgestossen sind:
1. Die Telefonleitungen bimmelten bei den 5 Ansprechpartner, mit denen ich verbunden wurde, jedesmal erstmal ins Leere.
2. Mein Anliegen wurde nicht richtig einsortiert. Aus einer Pritsche wurde ein Vito, so dass ich im ganzen Haus hin- und hergeschickt worden bin.
3. Schließlich versprach man mir einen Rückruf (nach 20 Minuten erfolglosem Verbinden und Suchen des richtigen Ansprechpartners). Eine verbindliche Auskunft, wann der Kollege zurückrufen wird, erhielt ich nicht.
4. Der Rückruf kam dann zwar schneller als erwartet. Jedoch war ich zu dieser Zeit in einem wichtigen Telefonat. Der Anrufer hatte keine Geduld und legte bereits nach 4mal Bimmeln auf.
5. Ein weiterer fälliger Rückruf blieb aus gemäß dem Motto: Aus den Augen, aus dem Sinn. Wieder der Eindruck: Der Kunde könnte ja mit Auftrag drohen.
Diese Autowerkstatt könnte ganz viel lernen, wie es anders gehen könnte: Verbindlich, freundlich, ohne lange Wartezeiten - einfach und zeitsparend!
Da fragt man sich beim lesen ja schon, ob man nicht irgendwie auf den Kopf gefallen ist.
Kommentar von Rulette Trick — 13. Januar 2010 @ 23:52
Danke für Ihren treffenden Kommentar.
So war es auch: Eine Hirnerschütterung war nicht weit weg.
Viele Grüße
Heike Eberle
Kommentar von heike.eberle — 14. Januar 2010 @ 07:05
Ich finde Ihre Nachricht komplett richtig. Im Prinzip ist es sehr einfach, entweder man macht was und traut sich was oder man macht es nicht. Herzlichen Dank für den Beitrag!
Kommentar von Felgen Hannes — 4. Juni 2010 @ 21:46
Genau so ist es. Nicht lange rumfackeln, Ideen in die Hand nehmen und in die Umsetzung kommen. Denn warum sitzen wir noch in der Servicewüste, weil jeder auf den anderen wartet. Kann nicht sein, oder?
Wer als Erster was Aufregendes macht und tut, hat heute leicht gewonnen. Also machen Sie mit!
Ich danke Ihnen für Ihren Kommentar,
Ihre Heike Eberle
Kommentar von heike.eberle — 6. Juni 2010 @ 14:11