Lügen haben kurze Sätze!

Wussten Sie, dass der Durchschnittsmensch täglich 200-mal lügt? Eine gewaltige Zahl. Zur Klastellung: Bei dieser Zahl gehören solche Sätze wie  „Heute sehen Sie blendend aus!“ dazu. Auch ein „Mir geht es heute gut“ , obwohl es einem gar nicht gut und man die Wände hochgehen könnte, sind in dieser mächtigen Lügenanzahl enthalten.

Die gute Nachricht: „Lügen“ können enttarnt werden. Geschulte und aufmerksame Beobachter durchschauen  sehr schnell Lügen. Lügen haben dann kurze Beine.

Wie erkennen Sie am schnellsten Lügner? Am Rotwerden. Am Sprachstil bzw. –geschwindigkeit. Am Blickkontakt. Wirkt der Sprachstil hölzern bis stottrig und Ihr Gegenüber stammelt nur noch Halbsätze heraus, ist von einer „Lüge“ auszugehen. Und schließlich meidet ein Lügner gerne den direkten Blickkontakt. Die Sache ist ihm unangenehm, er schaut bewusst weg und ist auch nicht in der Lage, den Blickkontakt dauerhaft zu halten.

Herrscht zwischen dem Denken und Sagen eine große Diskrepanz, erkennen Sie mit diesen drei Signalen sehr schnell, ob es sich um eine wahre oder unwahre Aussage handelt. Und bei 200-mal Lügen am Tag, müssen Sie ganz schön auf der Hut sein, damit sie nichts versäumen!

Der stotternde Bau-Interessent
In meinem Baualltag stoße ich immer wieder auf Menschen, die Angst vor der nackten Wahrheit haben, insbesondere wenn es darum geht, wenn Firmen mit Angebotsausarbeitungen gebeten werden. Ja, die Bau-Interessenten haben geradezu ein schlechtes Gewissen, wenn sie dem gebetenen Unternehmen sagen müssten: „Ihr Angebot ist leider zu teuer.“ Diese Art von Menschen quälen sich dann am Telefon, sie stottern und sprechen fast nur in Halbsätzen.

Tipp: Hören und beobachten Sie Ihre Gesprächspartner genau. Wenn Sie erkennen, dass sich Ihr Gegenüber mit der Wahrheit schwer tut, fragen Sie direkt nach, vorausgesetzt Sie wollen die Wahrheit hören.

Heike Schauz: “Goldmünzen wirken selten allein.”

Heike Schauz hat ein kleines feines Büchlein veröffentlicht. Für Feng-Shui-Berater gibt sie Existenzgründer/Innen viele Tipps, wie sie den Markteintritt mit Bravour bestehen können.

Auch wenn jeder so lapidar meint, “ach, da mache ich mich mal selbständig”, ist die Selbständigkeit kein einfaches Unternehmen. Mut, Beharrlichkeit, Übersicht, strategisches Vorgehen, Immer-wieder-Aufstehen sind Persönlichkeits-Basics, um am Markt bestehen zu können. Ihre Fachkompetenz ist zwar enorm wichtig, reicht aber eben nicht aus. Ihr Alltag wird abwechslungsreicher und vielschichtiger. Als Selbständiger werden Sie sich mit vielen Themen auseinander setzen müssen: Von dem Besorgen des Klopapiers, über Marketing/Akquise bis hin zu Steuerfragen sind Sie ab sofort ein Tausendassa.

Heike Schauz weiß davon ein Lied zu singen. Den ausführlichen Text dazu hat sich jetzt niedergeschrieben. Mit ihren persönlich erlebten Geschichten macht sie den Ratgeber greifbarer und authentisch.

Ein zusätzliches Schmankerl: Petra Kirst, die Businessetiketten-Expertin, und Heike Ebere, die Service-Expertin für das Handwerk, reichern den Ratgeber mit ihren persönlichen “Liedpassagen” an.

So wurde ich manipulativ ausgetrickst!

Manchmal ziehen Lieferantenbeziehungen so einfach von dannen bis plötzlich ein aufweckender Anruf kommt: Ein Wettbewerber öffnet einem die Augen über eine eingeschlafene Lieferantenbeziehung.

So ging es mir kurz vor Weihnachten. Ein netter Anruf weckte mich aus meinem Tiefschlaf. Lange hatte ich von meinem Handy-Betreuer nichts mehr gehört. Gerade in dieser Branche bewegt sich ständig etwas. So hörte ich aufmerksam und interessiert dem freundlichen Mann zu. Kurzum: Das Gespräch war so gewinnbringend und inspirativ, dass ich einen Betreuungswechsel anstrebte. Gedacht, getan.

Vor kurzem rief mich der ursprüngliche Handybetreuer an und manipulierte mich: Wie das bloß sein kann, dass ich ihn hängenließ. Er zog über die Kollegen her, dass die sich einfach ins gemachte Nest setzen und den roßen Reibach machen. Etwas konsterniert war ich schon und ich ließ mich dahingehend manipulieren, dass ich meine Wechselentscheidung zurücknahm.

Heute mit etwas Zeitabstand und Reflektion denke ich: Menschen, die so manipulativ unterwegs sind und über die Kollegen herziehen, verdienen keine Anschlussgeschäfte.

Treue als neue stabile Währung.

Da sich die Währungshüter über die neue Währung nicht einigen können, habe ich hier eine stabile neue Währung anzubieten: Treue.

Kundentreue – das ist doch die stabilste Währung überhaupt. Wer über längere Jahre hinweg immer wieder die gleichen Kunden bedienen darf, der darf sich zu den glücklichen und guten Anbieter zählen.

Denn was macht Treue aus?

Der Begriff Treue ist leider etwas aus der Mode geraten. Es wirkt schon fast altmodisch und verstaubt, wenn man sagt: “Ich bin meinem Mann schon seit über 20 Jahren treu.”

Gibt’s denn sowas noch? Es scheint eine Ausnahme zu sein. Öfters trennt man sich lieber als sich zusammenzuraufen und die Unstimmigkeit oder Unpäßlichkeit zu klären. Wie schade. Dabei weiß man doch ganz genau, was man an einer vertrauten Person hat.

Auch viele deutsche Unternehmen ziehen mit magischen Preisvorteilen lieber Neukunden an (und promoten damit die Wechsellaune der Kunden) als Treuekunden mit tollen Angeboten zu überraschen. Ist schon irgendwie paradox, denn ein Neukunde kostet im Schnitt 7mal mehr als ein Altkunde. Allerdings muss auch ungeschminkt gesagt werden: Altkunden kann man nicht mit lächerlichen Preisnachschlägen ködern, da braucht es schon kreativere Ideen. Das scheint aber manchen Unternehmer in der heutigen Zeit zu überfordern :-)

Was meinen Sie?

Signal- statt Reizwörter!

Wie kommunizieren Sie mit Ihren Mitarbeitern und mit Ihren Kunden? Reizen Sie diese mit Aussprüchen wie:

- Das geht nicht.
- So funktioniert das nicht.
- Das haben wir schon immer so gemacht.

Ein markantes Wort in den Sätzen ist das “Nein”, das Ihnen schon ein Hinweis gibt, dass Sie nicht offen, motiviert oder flexibel genug sind. Das “Nein” hat eine ablehnende Wirkung.

Reizwörter sind nach Wikipedia “Bezeichnungen  für Wörter, die beim Rezipienten eine bestimmte emotionale Reaktion, Assoziation oder sonstige Reflexe stimulieren.” Und diese Reaktionen können ganz unterschiedlich, je nach Stimmungsbild und Menschentyp ausfallen.

Deshalb:

1. Vermeiden Sie Reizwörter, die Sie auch nicht ansprechen würden. Mit der Sprache senden Sie ansprechende oder ablehnende Botschaften, die Ihr Gegenüber in ein Stimmungshoch oder -tief versetzen kann. Worte können verletzen, aber auch antreiben!

2. Verwenden Sie statt Reizwörter Stimulations- oder Signalwörter, die positive Assoziationen und positive mentale Prozesse in Gang setzen. Damit pushen Sie nicht nur sich, sondern auch Ihr Gegenüber. Die Stimmung ist auf einem guten Energielevel und damit ist die Kommunikation ausbaufähig.

Wie macht Service glücklich?

Glücklich sein – das wollen wir alle, oder? Dieser hohe Anspruch lässt Philosophen, Berater, Coaches und Normalsterbliche über das Glück nachdenken und massenweise Bücher schreiben.

Inspiriert von der Nachtcafé-Glücks-Talkrunde am letzten Freitag möchte ich hier der Frage nachgehen: Wie macht Service glücklich?

1. Mit Wertschätzung dem Kunden begegnen
Beziehungen machen glücklich. Wer in einer intakten Familie lebt, ist vom Glück beseelt. Und so machen auch im Geschäftsleben Beziehungen glücklich. Beziehungen, die wertschätzend sind. Und das fängt bereits beim Klingeln des Telefones an. Wer lächelnd den Hörer abnimmt, seinem Gesprächsparnter zuhört, ihm eine Lösung anbieten kann und ihm einen schönen Tag wünscht, der macht in dem Moment seine Anrufer glücklich.

2. Glücklich ist der Aktive
Übereinstimmend war der Tenor im Nachtcafé: Glücklich ist der, der etwas für sein Glück tut. Also nicht wartet, bis der Traumprinz oder die Traumfirma auf ihn zukommt, sondern selbst die Zügel in die Hand nimmt. Nicht zuletzt heißt es “Jeder ist seines Glückes Schmied”. Übertragen auf die Firmensituation: Seien Sie aktiv und gehen Sie auf Ihre Kunden und Mitarbeiter zu, überraschen Sie sie, bieten Sie einen Extraservice und gehen Sie auf deren Wünsche und Bedürfnisse ein.

3. Erlebte Pannen gehören zum Glück
Auch einstimmig in der Talkrunde: Menschen sind um so glücklicher, wenn Sie ihre Krisen als Chance genutzt haben. So heißt es auch im Unternehmeralltag: Kritische Tage gehören einfach dazu, wenn Sie verstehen, aus den Pannen das herauszufischen, was Sie künftig brauchen. Oder anders ausgedrückt: Lernen Sie aus den Alltagspannen und ändern Sie die Dinge, die nicht rund laufen!

Dankbare Kunden tun so gut.

Kurz vor Weihnachten hielt das Telefon nicht still. Jeder von Ihnen kennt vor Weihnachten, sprich vor dem Jahresende, diese hausgemachte Hektik, als würde die Welt untergehen. Und dann kommen noch Notfälle, die dringend, ohne wenn und aber, erledigt werden müssen. Notfall ist aber nicht immer Notfall.

Dieser Notfall war ein Notfall. Im Mietshaus eines Kunden war der Abwasserkanal defekt. Eine halbe Katastrophe vor den Weihachtsfeiertagen. Eberle Bau rückt an und macht einen provisorischen Kanalanschluss. Überstunden sind in diesem Fall eine notwendige Selbstverständlichkeit.

Der Kunde weiß unsere Arbeit und unsere Überstunden zu schätzen. Er überschlägt sich in Dankbarkeit. Nicht nur, dass er uns seine Dankbarkeit mündlich ausspricht, er nimmt sich die Zeit und fasst seine Dankbarkeit in Worte. Und zu guter Letzt: Er zahlt ohne Rechnung. Wirklich großartig!

Warum wir uns schwer tun, freundlich zu sein.

Geht es Ihnen auch so, dass Ihnen freundliche Gesichter besonders auffallen. Letzte Woche weilte ich in einem Wellnesshotel, bei dem mir besonders die Chefin auffiel: Sie stolzierte durch die Gänge und bei jeder Menschenbegegnung war da ein herzliches echtes Hallo! Fällt auf. Und begeistert auch. Erzählt man gerne weiter.

Ist ein freundliches Gesicht etwas Außerirdisches? Fakt ist: Ziehen Sie hierzuland durch die Lande, sehen Sie mehr grimmige Menschen wie Ihnen recht ist.

Ich habe mich darauf hin gefragt, woran das bloß liegt, dass wir uns im Allgemeinen so schwer tun, freundlich zu sein. Hier eine satirische Analyse:

1. Fehlende Grundeinstellung: Das Leben ist so hart und so schwer, es gibt einfach nichts zum Lachen. Zum Lachen geht man in den Keller, so oder so ähnlich haftet diesen Menschen ein negatives Manko an.

2. Situative Überforderung: Es gibt Tage, an denen einfach nichts rund läuft und dabei soll man noch freundlich und nett sein. Da sitze ich gerade vor einem Steuerbescheid, weiß vorne wie hinten nicht, was Sache ist und soll parallel zu meinen Kunden ein nettes Wort finden?

3. Stressbedingt: An allen Ecken und Enden fehlt es. Da rappelt das Telefon, am Tresen steht ein Kunde. Wie soll ich da noch einen Überblick behalten und bitte noch freundlich dreinblicken? Das ist zuviel verlangt.

4. Fehlende Wertschätzung: Wer sich nicht selbst schätzt, wie soll derjenige andere wertschätzen? Wer nicht selbst freundlich ist, kann auch keine freundliche Wesne anziehen. Die Wertschätzung ist ein Wert, der noch nie so richtig ausgelebt worden ist. Das hat noch richtig Potential.

5. Schleimspuren müssen nicht sein: Zu den “Schleimis” zu zählen, das kann ich mir wahrlich nicht leisten. Deshalb lasse ich es einfach gleich, freundlich auf Menschen zuzugehen.

Besinnliches Fest!

Liebe Leser,

ich wünsche Ihnen alle eine friedvolle Weihnacht im Außen wie im Innen. Mögen Sie die Tage dazwischen nutzen, um das Jahr gut abzuschließen. Eine Jahresabschlussintentur hilft, um sich zu vor Augen zu führen “Was habe ich geleistet?”. Mit diesem scharfsinnigen Blick auf das letzte Jahr gehen Sie gestärkt ins neue Jahr 2012.

Wenn Sie wollen, können Sie die folgenden Signalwörter auf sich wirken lassen: Sie werden bestimmte Bilder und Sinneseindrücke in Ihnen erzeugen. Tauchen Sie mit diesen Bildern einfach ab und genießen Sie die Ruhe, die Aventszeit!

Lichterglanz Stille Zufriedenheit Glühwein Glück Schneeflocken Schlittenfahrt Engel Festtage Besinnlichkeit Familie Kaminfeuer Tee Weihnachtslieder Glockenklang Äpfel Frieden Gespräche Sternenhimmel Wärme Kinderlachen Myrrhe Gabentisch Freude Begegnungen Lebkuchen Weihnachtsmann Adventskranz Geborgenheit Tannenbaum Kerzenschein Erinnerungen Festtagsschmaus Christstollen Nüsse Schokolade Duft Liebe Weihnachtslieder Entspannung Neugierde Überraschungen Lichterschmuck Tanzmusik Spaziergänge Vorfreude Entdeckungen Genuss Mandelkonfekt Fröhlichkeit Harfe Jahresende Resümee Feuerwerk Vorsätze Auftanken Ideen Erfolg Feuerwerk Prosit Vertrauen Gelingen Mut Zuversicht Erfolg

Ist Ihre Eingangspost auch mit Weihnachtspost verstopft?

Sie kennen das. Jedes Jahr das Gleiche. Sobald das Jahresende droht, werden massenweise Weihnachtsbriefe verschickt. Dabei nimmt keiner Rücksicht auf Einheitsbrei. Hauptsache, es wird geschrieben. Über Inhalt und Layout wird erst gar nicht nachgedacht.

Glücklicher Gewinner dieser Aktion ist die Deutsche Post oder die Regiopost.

Auch mich nervt es mittlerweile, wenn die Post von diesen Massenbriefen verstopft wird:

  • Der Poststapel wird bis zum 24.12. immer dicker.
  • Bei diesem nasskalten Wetter kommt hinzu, dass die Post immer nässer wird.
  • Das Post-aufmachen hält viel zu lange auf.
  • Und was raus kommt, sind Einheitsbriefe à la “Vielen Dank für die Zusammenarbeit” oder ein Zitat, dem sich der Autor anschließt. Langweilig.

Was können Sie anders tun?

  • Erst gar nicht zu Weihnachten schreiben. Vermisst der Empfänger ihren Weihnachtsgruß?
  • Oder sich etwas Anderes einfallen lassen: Eine handgeschriebene Weihnachtskarte mit persönlichen Worten und persönlicher Anteilnahme.

Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen viel Überraschendes. Wer weiß, was Sie morgen in der Post erwartet.